Titelbild für Häufige Fragen

Welche Schulform hat die Montessorischule?

Die Montessorischule ist eine dreizügige, städtische Grundschule mit rund 300 Schülerinnen und Schülern. Sie liegt im Bonner Ortsteil Dottendorf. Die Schule ist also keine Privatschule, es wird kein Schulgeld erhoben. Schulbezirk ist das gesamte Gebiet der Stadt Bonn.

Was sind die Lernziele und -inhalte?

Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges Erziehungsziel. Deswegen werden Erziehung zur Selbstständigkeit und Erziehung zum eigenverantwortlichen Handeln besonders ernst genommen.

Sind die Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW auch für die Montessorischule verbindlich?

Ja, sie sind auch für unsere Schule verbindlich. Die Richtlinien stehen nicht im Widerspruch zu den Prinzipien der Montessori-Pädagogik, sondern unterstützen diese. Die Stundentafel (Fächer und Anzahl der Unterrichtsstunden) ist die gleiche wie an Regelschulen, ebenfalls die Richtwerte für die Klassenfrequenzen und die Anzahl der Lehrerstunden.

Wie wird der tägliche Unterricht gestaltet?

Der Tag beginnt mit der zweistündigen Freiarbeit, in der die Kinder aus einem Angebot an didaktisch hochwertigen Arbeitsmitteln ihre Arbeit auswählen und in Einzel-, Partner- oder Kleingruppenarbeit durchführen. Die Lehrerin berät die Kinder, zeigt den Gebrauch der Arbeitsmittel und achtet darauf, dass die Übungen sachgerecht durchgeführt werden. (Freie Wahl der Arbeit)
Auf die Freiarbeit folgt das gemeinsame Frühstück in der Klasse und dann die Spielpause auf dem Schulhof, anschließend beginnt der gebundene Unterricht dieser ist meist fachgebunden, während die Freiarbeit fächerübergreifend ist.

Gibt es Hausaufgaben?

Ja, es gibt Hausaufgaben. Es sind meist Übungen, die sich aus den Themen des gebundenen Unterrichts ergeben.

Welche Kinder werden in die Montessorischule eingeschult?

Kinder, die in Bonn wohnen und schulfähig sind, können in die Montessorischule eingeschult werden, wenn sich die Eltern für die Montessorischule entscheiden. Es wird natürlich von den Eltern erwartet, dass sie das Schulprofil und das Schulprogramm akzeptieren und unterstützen.

Gibt es Wartelisten für die Aufnahme der Kinder?

Da die Schule dreizügig ist, kann sie jährlich ca. 80 Kinder aufnehmen. Manchmal kommt es vor, dass die Anmeldezahlen über der Aufnahmekapazität liegen. In diesem Fall müssen wir leider die Aufnahme einiger Kinder, z.B. jener, die besonders weit von der Schule entfernt wohnen, ablehnen; nach Absprache mit der Schulleitung gibt es auch die Möglichkeit, sich auf Wartelisten eintragen zu lassen.

Können Kinder in bestehende Klassen aufgenommen werden?

In bestehende Klassen können Kinder aufgenommen werden, sofern dies die Klassenfrequenz zulässt und die Arbeitsweise der Montessoriklassen für eine Förderung der Kinder in Frage kommt.

Wie hoch sind die Klassenfrequenzen?

Die Klassenfrequenzen liegen zwischen 24 und 28 Kindern pro Klasse.

Gibt es Jahrgangsmischung?

Ja, die Klassen arbeiten jahrgangsgemischt. Es gibt die Konstellationen 1 / 2, 2 /3, 3 / 4 und 4 / 1. Die Mischung der Jahrgänge erhöht die Möglichkeit der Kooperation im sozialen und kognitiven Bereich. Nach Möglichkeit wird versucht, ein ausgewogenes Verhältnis der jeweiligen Altersgruppen herzustellen.

Werden auch behinderte Kinder aufgenommen?

Da die Schule keine Integrations-Schule ist, können behinderte Kinder nicht gefördert und daher nicht aufgenommen werden.

Gehört zur Schule ein Montessori-Kindergarten?

Nein, denn Schulen und Kindergärten werden von verschiedenen Ämtern (Schulamt bzw. Jugendamt) betreut, so dass diese auch getrennt eingerichtet werden.

Wann melde ich mein Kind für die Grundschule an?

Die Anmeldung der Erstklässler wird jährlich neu festgelegt. Die genauen Termine erfahren Sie beim Schulamt für die Stadt Bonn, aus der Zeitung, in unserem Schulsekretariat oder auf unserer Website.

Was geschieht nach Vollendung des 4. Schuljahres?

Die Kinder besuchen die weiterführenden Schulen in Bonn oder Umgebung.

Sind beim Übergang zu anderen Schulen besondere Schwierigkeiten zu erwarten?

Schwierigkeiten, die sich aus der pädagogischen Praxis der Schule ergeben, sind nicht zu beobachten. Die Kinder haben die vom Lehrplan geforderten Kenntnisse erworben und darüber hinaus viele zusätzliche Erfahrungen gemacht. Sie sind mit verschiedenen Unterrichtsformen vertraut: mit Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, mit Freiarbeit und Klassenunterricht. Lern- und Arbeitshaltung sind meist sehr gut ausgebildet. Wohl können einige Kinder Umstellungsschwierigkeiten haben, da sie von der Grundschule eine persönliche Atmosphäre gewohnt sind, die es so an weiterführenden Schulen meist nicht gibt.

Welche Ausbildung haben die Montessorilehrerinnen und -lehrer?

Die Lehrerinnen und Lehrer haben die erforderlichen staatlichen Prüfungen absolviert und in einem zweijährigen, nebenberuflichen Kurs das Montessori-Diplom erworben, bzw. müssen es erwerben, wenn sie ohne Montessori-Diplom an die Schule kommen.

Wie kommen die Lehrerinnen oder Lehrer an die Montessorischule?

Bisher wurden Lehrerinnen und Lehrer von der Bezirksregierung Köln nach Bonn und vom Schulamt - mit ihrem Einverständnis oder auf ihren Wunsch oder auf Wunsch der Schule - an die Montessorischule versetzt. Ab 01.08.2002 nimmt die Schule am Modellvorhaben “Selbstständige Schule “ teil und schreibt freie Lehrerstellen in Zusammenarbeit mit dem Schulamt aus.

Wie erwirbt man das Montessori-Diplom?

Die Diplomkurse werden von der Montessori-Vereinigung e.V. Sitz Aachen durchgeführt. Einige Kolleginnen der Schule sind auch Dozentinnen und arbeiten in den Bonner Kursen mit. Klicken Sie auf www.montessori-vereinigung.de, um sich über die Montessori-Vereinigung zu informieren. Die Anmeldungen zum Montessorikurs nimmt der Montessori-Arbeitskreis entgegen.