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Schulprogramm

Lernzeit

Stand: Juni 2016

 

Warum gibt es Lernzeit an der Montessorischule?

  • Der größte Teil der Schülerinnen und Schüler der Montessorischule besucht die OGS bzw. Montessori Plus. Für diese Kinder gibt es keine Hausaufgaben, wir haben für die betreuten Schülerinnen und Schüler die Lernzeit eingerichtet. Als zeitlicher Orientierungsrahmen (vergleichbar mit der Empfehlung für eine Hausaufgabenzeit) dient für Klasse 1 und 2 = 30 Minuten sowie für Klasse 3 und 4 = 45 Minuten.
  • Es gibt für die Grundschule keine Verpflichtung für Hausaufgaben und Lernzeiten (Soll-Regelung), daher ist die von der Schule angebotene Lernzeit ein PLUS! Wir halten es für pädagogisch sinnvoll, auch die Vertiefung der Lerninhalte, die durch die Hausaufgaben erfolgen soll, durch das pädagogische Personal der Schule betreuen zu lassen, da an unserer Schule die individuelle Förderung im Vordergrund steht und in dieser Weise ein weiterer Raum für individuelles Eingehen auf die Kinder geschaffen wird.
  • Lernzeit ist ein zusätzliches Angebot der Schule und OGS, eingebunden in unser Konzept und wird durch Lehrkräfte sowie des Weiteren durch pädagogische Fachkräfte betreut

 

Was ist die Lernzeit?

  • Die Lernzeit ist eine weitere Arbeitszeit, deren Inhalte die Lehrerin mit der Klasse bzw. konkret mit dem Kind vereinbart. Neben den regelmäßigen Abläufen sind Aktionen in Kooperation mit den Pädagogen des Nachmittags möglich. Hier können hin und wieder Elemente des Sozialen Lernens oder alternative Gestaltungen stattfinden.
  • In der Lernzeit werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer Tandemgruppe von einer Lehrerin und teilweise zusätzlich von einer pädagogischen Fachkraft betreut. Die Aufgaben, welche in der Lernzeit bearbeitet werden, berücksichtigen die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler. Sie sollen – dem Erlass 12-63 Nr.3 * entsprechend – von den Kindern „selbstständig ohne fremde Hilfe“ erledigt werden können.

 

Wie wird die Lernzeit gestaltet?

Den Lehrerinnen und pädagogischen Fachkräften der Montessorischule ist es wichtig, die Lernzeit qualitativ sinnvoll zu nutzen. Dabei orientieren wir uns an den gesetzlichen Vorgaben*. Wir ermöglichen es den Kindern, individuell zu arbeiten. Dabei haben wir uns an der Schule auf einige Punkte geeinigt:

  • Der Hauptbestandteil der Lernzeit ist die individuelle Arbeit in den Arbeitsheften, Material- und Projektarbeit sind ebenfalls zulässig
  • Die Lehrerin vereinbart die Abläufe und Inhalte mit den Tandemkollegen und den Kindern
  • Es gibt Klassenabsprachen und individuelle Regelungen (wie z.B. Terminvorgaben, konkrete Aufgaben oder Pensen)
  • In der Regel sollten die Kinder die Aufgaben eigenständig erledigen können, die Pädagogen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung
  • Darüber hinaus gehen die Lehrerinnen und pädagogischen Fachkräfte individuell auf Fragen der Kinder ein, sie können Förder- und Forderangebote geben
  • Zur Orientierung gilt: Montag und Mittwoch – Mathe; Dienstag und Donnerstag – Deutsch
  • Erhalten die Eltern keine besondere Rückmeldung, sind Qualität und Quantität der Aufgaben in Ordnung
  • Bei Besonderheiten bekommen die Kinder einen Eintrag ins Lerntagebuch oder die Kolleginnen nehmen mit den Eltern Kontakt auf. Hier erfolgt frühzeitig eine Rückmeldung, wenn größere „Lücken“ entstehen, damit das Nacharbeiten in den Ferien vermieden wird
  • Über das Lerntagebuch kann die Arbeit der Freiarbeit eingesehen werden; die Inhalte der Lernzeit werden hier nicht gesondert aufgeführt, sondern es sind lediglich Auffälligkeiten notiert (können auch positiv sein)
  • Aufgaben, wie das Lesen üben, Automatisieren der Einmaleinsreihen, das Auswendiglernen von Gedichten und ähnlichen Aufgaben obliegen der Verantwortung der Eltern (Info erfolgt in der Regel durch das Lerntagebuch)
  • Sollten Eltern Fragen haben, können sie sich an die Klassenlehrerin wenden

*  Erlass 12-63 Nr. 3 regelt Unterrichtsbeginn, Verteilung der Wochenstunden  (…) und Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen (vgl. BASS ; Erlass v. 5.5.15 des MSW)